Sichere Versorgung chronisch kranker Menschen: Warum eindeutige Identifikation zählt

Grafik zum Welttag der Patientensicherheit am 17. September 2026. Auf orangefarbenem Hintergrund ein weißer Kreis mit stilisierter Sicherheitsnadel als Symbol, dazu der Text 'Wir unterstützen.' Unten ein QR-Code mit der Webadresse tag-der-patientensicherheit.de.
8. September 2026

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Martina Clerc
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Millionen Menschen leben mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs oder COPD. Für sie ist Patientensicherheit nicht nur eine Frage einzelner Behandlungen, sondern vor allem der sicheren Zusammenarbeit zahlreicher Akteure über viele Jahre hinweg. Genau darauf macht der Welttag der Patientensicherheit am 17. September 2026 aufmerksam. Unter dem Motto „Sichere Versorgung chronisch erkrankter Menschen – für ein gutes Leben!“ rückt er die Herausforderungen einer langfristigen und sektorenübergreifenden Versorgung in den Fokus. Davon profitieren nicht nur Patientinnen und Patienten, sondern auch die Fachkräfte, die jeden Tag eine sichere Versorgung gewährleisten.

Besonders an den Schnittstellen zwischen ambulanter Versorgung, Krankenhaus, Rehabilitation und Pflege entstehen Risiken für Verwechslungen, Informationsverluste oder Medikationsfehler. Je mehr Beteiligte in einen Behandlungsprozess eingebunden sind, desto wichtiger werden eindeutige Identifikation und verlässliche Dokumentation. Hier leisten Auto-ID-Technologien einen wichtigen Beitrag zu mehr Sicherheit, Transparenz und Effizienz entlang des gesamten Versorgungswegs.

Drei Wege zu mehr Patientensicherheit

1. Eindeutige Patientenidentifikation
Barcode- oder RFID-Patientenarmbänder ermöglichen die zweifelsfreie Identifikation von Patientinnen und Patienten bei Aufnahme, Verlegung und Entlassung. Gerade bei wiederkehrenden Krankenhausaufenthalten chronisch erkrankter Menschen lassen sich Verwechslungen zuverlässig vermeiden. Gleichzeitig gewinnen Mitarbeitende Sicherheit im Arbeitsalltag, da Identitäten schnell und eindeutig geprüft werden können.

2. Mehr Sicherheit bei der Medikamentengabe
Viele chronisch erkrankte Menschen erhalten mehrere Medikamente gleichzeitig. Mit jeder zusätzlichen Verordnung steigt das Risiko von Fehlern. Durch das Scannen des Patientenarmbands vor der Verabreichung können Patient und Medikation automatisiert abgeglichen werden. Das unterstützt Pflegekräfte bei ihrer täglichen Arbeit und erhöht die Sicherheit genau in dem Moment, in dem sie am wichtigsten ist.

3. Dokumentation ohne Medienbrüche
Eine sichere Versorgung endet nicht an der Klinikgrenze. Barcodes und Matrixcodes auf Patientenarmbändern ermöglichen die direkte Übertragung relevanter Informationen in digitale Systeme. Daten können ohne manuelle Zwischenschritte erfasst werden, was Übertragungsfehler reduziert, Prozesse beschleunigt und das Personal spürbar entlastet. Besonders an den Übergängen zwischen Klinik, Rehabilitation und ambulanter Weiterbehandlung trägt dies zu einer durchgängigen und sicheren Versorgung bei.

Sichere Prozesse als Grundlage einer vernetzten Versorgung

Chronische Erkrankungen begleiten Betroffene oft über viele Jahre und führen durch unterschiedliche Versorgungsbereiche. Damit Informationen, Identitäten und Behandlungsdaten jederzeit korrekt zusammengeführt werden können, braucht es verlässliche Prozesse und eine sichere technische Grundlage.

Mit ihren Auto-ID-Lösungen unterstützt Mediaform Gesundheitseinrichtungen dabei, Risiken an wichtigen Versorgungsschnittstellen zu reduzieren, Mitarbeitende im Klinikalltag zu entlasten und die Grundlage für durchgängig vernetzte und sichere Versorgungsprozesse zu schaffen. So können Einrichtungen den steigenden Anforderungen einer langfristigen Patientenversorgung nachhaltig begegnen.

Denn Patientensicherheit zeigt sich nicht nur in einzelnen Behandlungsschritten, sondern in jedem sicheren Übergang entlang des gesamten Versorgungswegs. Mit ihren Lösungen für die Patientenidentifikation leistet Mediaform einen konkreten Beitrag dazu, dass chronisch erkrankte Menschen sicher begleitet werden können – für ein gutes Leben.